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Comic Blog


Donnerstag, 14. Juli 2005

Overkill

Filed under: Mystery — Michael um 13:38

OverkillWas passiert eigentlich, wenn sich Comic- und Kinohorror-Ikonen begegnen? Predator und Aliens, zuerst nur in Romanen, Comics und Spielen beieinander, durften unlängst auf der Kinoleinwand gegeneinander antreten. Die Witchblade erhielt ihre eigene Fernsehserie, nur die Darkness ging bislang leer aus, was eine Bildschirmpräsenz anbelangt. Overkill warf diese vier Charaktere (sofern man bei außerirdischen Rassen wie Aliens und Predatoren davon reden darf) in einen Topf. Das Ergebnis lautet: Gemetzel. Seien wir ehrlich, was soll sonst davon erwartet werden? Die Verlage Top Cow und Dark Horse wollten genau diese Erwartungen erfüllen. Deshalb ist der Titel in der Tat gut gewählt: Overkill.
Predator und Aliens gehen ihren gewohnten Mustern nach. Hier gibt es kaum Neues zu erwarten. Gangster hat der Predator bereits im zweiten Teil der Kinoreihe erledigt. Wo sie herkommen? Egal. Interessant ist, dass der Predator wie er einfaches Licht gegen die Darkness als Waffe benutzen kann.
Nun, irgendwann geht ihm auch das Licht aus. Dann greifen die Darklings ein, die Gefolgsschar der Darkness. Diese Gnome, die am ehesten mit Gremlins vergleichbar sind, haben einen wunderbar anarchistischen Charakter und ein grenzenlos loses Mundwerk. Mit ihnen wird der Humor dieser Geschichte pechschwarz.

Die Fortsetzung dieser Geschichte, das neuerliche Aufeinandertreffen der Vier, ist in sich abgeschlossen und läuft im Original unter dem Titel Mindhunter.
Erfreulich, dass hier nicht der Vorgänger aufgewärmt wurde, denn in dieser Geschichte gibt es ein paar überraschende Aspekte: Auftritt eines weiblichen Predators (die ziemlich aufräumt) und eines von einem Facehugger infizierten Darklings. Die Mischung, die letztlich aus Darkling und Alien entsteht, hat etwas völlig eigenes.

Der Zeichenstil in Mindhunter ist zwar ein wenig undurchsichtig, weil hier sehr viel mit Details gearbeitet wurde, aber zweifellos ist er technisch einwandfrei (Zeichner: Mel Rubi). Mir persönlich gefällt der Zeichenstil des Overkill-Originals besser (Zeichner: Clarence Lansang, Joe Benitez).
Insgesamt nichts für Zartbesaitete und nur für Genre-Fans interessant. 🙂

Montag, 11. Juli 2005

I was made for loving you

Filed under: Mystery — Michael um 21:23

Kiss Psycho CircusIch gebe es zu, ich bin absolut vorbelastet: Ich war und bin Kiss-Fan.
Infiziert wurde ich durch I was mad for loving you und die LP Unmasked tat ihr Übriges. Auf dem Cover gab es eine Comic-Geschichte zu lesen. Dort verfolgte ein Reporter die Bandmitglieder, die damals noch geschminkt auftraten, um sie ohne Maske fotografieren zu können. Viel, viel später wurde der Psycho Circus geboren. Als Comic haben mir die Kurzgeschichten meist sehr gut gefallen.
Dieser Mythos, der um die Urbesetzung der Band aufgebaut wurde, hatte einfach Klasse. Ich könnte mir denken, dass Gene Simmons, Ace Frehley, Paul Stanley und Peter Criss bei der Erfindung der Masken nicht ganz so weit gedacht haben.
Der Mythos um Demon, Celestial, Starbearer und King of Beasts ist für meine Begriffe total genial umgesetzt. Der Aufbau, den Zeichner Angel Medina hier in Szene setzt, ist sehr gewagt, aber auch ungewöhnlich gut.

Klar! Wenn mir schon mal eine Serie gefällt, muss sie natürlich abgesetzt werden. Na, es gibt bestimmt auch nicht mehr so viele Kiss-Fans, nehme ich an. Schade, wenn jemand glaubte, dass zur Lektüre der Serie auch das Kennen der Band notwendig gewesen sein musste. Dem war aber nicht so. Wenn eine Serie das Merkmal Mystery und Fantasy verdiente, dann diese. Die Geschichte über den Weg des Samurais oder allgemein die Geschichten über die Sinnsuche der verschiedensten Charaktere sind wirklich gelungen und ich möchte behaupten, dass zeitweilig tatsächlich ein wenig Tiefgang vorhanden war. Möglich, dass sich auch Anleihen von Edgar Allen Poe finden und anderer Gruselgrößen, das Resultat war allerdings etwas ganz eigenes.

Schade, dass ich die Serie nicht von Anfang an verfolgen konnte. Gut, dass ich die fehlenden Bände auf der Spiel 2004 ergattern konnte. 😀

Tintin

Filed under: Meldungen — Sahanya um 19:26

Tintin Hierzulande besser bekannt als Tim & Struppi, erhalten ihr erstes eigenes Festival. Vom 20. bis 23. Juli finden in Brüssel verschiedene Veranstaltungen rund um die beiden Freunde und ihren Schöpfer Hergé statt.

Mehr Infos zum Festival gibt es bei Tintin.com

Via Splashcomics

Samstag, 09. Juli 2005

Die Nackte und die Toten

Filed under: SciFi — Michael um 12:42

Axa SonderbandAxa ist eine junge, gesunde und gut aussehende Frau. Es gibt nur einen großen Nachteil. Die Welt um sie herum ist im postapokalyptischen Chaos versunken. Fast nackt und nur mit einem Schwert bewaffnet, sucht sich Axa ihren Weg.

Als sie eine Ruinenstadt erreicht, bietet sich dieser Ort zunächst zur Rast an. Wenig später jedoch wird sie von menschlichen Mutanten entführt. Diese furchtbar entstellten Wesen, die ihr Leben im Untergrund fristen, planen eine neue gesunde Rasse. Eine junge Frau, die ohne die Folgen der atomaren Katastrophe aufgewachsen ist, kommt ihnen da gerade recht. Axa kann allerdings entkommen.
Von verseuchten und ebenfalls mutierten Wölfen gehetzt, gelangt sie an die Küste. In einem alten Leuchtturm hat sich ein Mann mit seiner Tochter verschanzt. Im Wasser wuchert der Seetang, der jedes Schiff festhält und riesige Bestien verhindern den Schiffsverkehr zusätzlich. An Land lauern Motorradgangs, denen jegliche Zivilisation fremd geworden ist.
Axa versteht sich sehr gut mit dem Mann im Leuchtturm, zu gut für den Geschmack von Maria, der Tochter. Eifersüchtig über den Verlust des Vertrauens zum Vater macht sie sich auf den Weg zum Anführer der Motorradgang. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Ausziehen! Ausziehen!
Eigentlich scheint es in diesem Band nur darum zu gehen, Axa in Situationen zu bringen, in der sie Fell-BH und Lendenschurz verlieren kann. (Oder was sie sonst so halbwegs oder gar nicht an hat.)
Enrique Romero versteht sein Handwerk als Zeichner. Axa ist attraktiv gelungen, allerdings unterliegt er dem Fluch der Zeichner. Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau. Bei vielen Zeichnern sehen Frauen häufig identisch aus. Bei Romero wird einem diese These besonders leicht gemacht. Er präsentiert Axa und Maria, die Tochter von Axas Liebhaber, beide im Profil. Abgesehen von Frisur und Haarfarbe passen sie eins zu eins übereinander.
Aber man kann Romero diese Nachlässigkeit schwerlich ankreiden. Michael Turner (Fathom) oder J. Scott Campbell (Danger Girls, Wildesiderz) leiden auch an dieser Krankheit, obwohl sie Meister ihres Fachs sind.

Darüber hinaus ist Romero ein ähnlicher Meister. Sein Stil hat entfernt etwas mit dem von Bernie Wrightson gemein. Jedenfalls stehen sich beide in der Kreation von Monstren in nichts nach.
Romeros sonstige zeichnerische Qualitäten gestalten eine traurig düstere Welt. Farblich wird viel wert auf knallige Buntheit gelegt. Realistische Farbgebung ist hier nicht unbedingt gegeben. Das schadet aber nicht, im Gegenteil, es passt ins Konzept.

Was die Geschichte anbelangt, ist diese äußerst durchsichtig geraten. Es gibt keine Überraschung. Es herrscht absolute Groschenromanatmosphäre. Gewalt und Sex stehen im Vordergrund. Am Ende ist Axa wieder nackt und alle um sie herum sind tot. Die Geschichte teilt sich in drei Episoden auf und alle enden auf ähnliche Weise.
Axa ist vergleichbar mit Morbus Gravis. Dort ist das Konzept (Sex und Gewalt) ähnlich, aber wenigstens versteht man die Handlung nicht. 🙁

Montag, 04. Juli 2005

Manchmal kommen sie wieder!

Filed under: Superhelden — Michael um 21:22

X-Men 54Begabt Teil 1 bis 4

Kitty Pryde ist zurück. Erinnerungen stürmen bei ihrem Eintreffen auf dem Anwesen der X-Men auf sie ein, so auch Erinnerungen an Peter Rasputin, auch Colossus genannt. Leider kommt sie auch zu spät zu einer großen Versammlung, auf der sich ein neues X-Men Team den Schülern vorstellt. Emma Frost zeigt, dass sie ihren Namen nicht zu Unrecht trägt. Die Antipathie zwischen ihr und Kitty schafft sofort eine angespannte Atmosphäre.
Das neue Team rund um seinen Anführer Cyclops muss sich auch erst zusammen raufen. Eigentlich stimmt nichts so recht in dieser Konstellation. Professor Xavier als regulierendes Element fehlt ganz einfach.
Zwei Ereignisse zwingen die Mitglieder Cyclops, Emma Frost, Beast, Wolverine und Kitty sich zu arrangieren. (Nun, auch Lockheed, der kleine außerirdische Drache, sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden.)
Ord von Breakworld, ebenfalls ein Besucher aus einer anderen Welt, fordert die X-Men während einer Geiselnahme heraus. Ausgerechnet Lockheed schlägt den Angreifer in die Flucht.
Die Gefahr scheint gebannt, doch das Ereignis fällt mit einer anderen Nachricht zusammen. Doktor Kavita Rao verkündet der Welt, dass sie einen Weg gefunden hat, Mutanten zu heilen, indem sie das X-Gen repariert. McCoy, das Beast, fühlt sich von dieser Nachricht angezogen. Dieses Gefühl teilt er mit vielen anderen Mutanten, aber nicht mit den X-Men. Es kommt sogar zu einer Prügelei mit Wolverine.
Die Proben, die McCoy analysiert, machen ihn stutzig. Die Spur muss unbedingt verfolgt werden. Sofort macht sich das Team auf den Weg, um in der Genfirma von Dr. Rao Nachforschungen anzustellen. Und dort erwartet sie eine große Überraschung.

Manchmal kommen sie wieder!

Dieser Titel einer Stephen King Verfilmung wäre auch ein treffender Untertitel des vorliegenden X-Men Bandes.
Wer sich nicht die Überraschung verderben will, sollte jetzt mit dem Lesen aufhören!

Colossus ist wieder da! Und Kitty Pryde ist wieder da! Und Lockheed ist auch wieder da! Da muss man als X-Men Fan ein kleines Tränchen verdrücken. Vor kurzem las ich noch einmal die Album-Umsetzung des X-Men Zeichentrickfilms Kitty Prydes großer Tag. Dort waren sie noch alle versammelt. Das ursprüngliche Team ist ziemlich geschrumpft und mittlerweile nimmt man als Leser, was man kriegen kann.
Fans erinnern sich: Colossus opferte sich und starb am Legacy-Virus. Gemäß einer neuen Marvel-Direktive sollte er nicht einmal zurückkehren. Aber jetzt ist er wieder da. Ehrlich gesagt, es ist mir ziemlich egal, wie sie ihn zurückzuholen gedenken (so gewiss ist das noch nicht), Hauptsache er ist wieder da. Die Konstellationen zwischen ihm und Wolverine sowie Kitty Pryde waren immer ein bißchen heimelig (blöder Ausdruck). Inmitten des Teams wurde er stets als ruhender Pol dargestellt.
Im neuen Team fehlt so ein ruhender Pol völlig. Das Beast könnte als ein solcher gelten, aber er hat nicht die natürliche Autorität, um diese Ruhe auch weiter zu geben.

Klingt etwas zu streng analysiert? Die Zeiten haben sich geändert. Die Autoren von Comics arbeiten nicht umsonst auch für Film und Fernsehen, wie auch als Autoren von Romanen.

Neben einer wirklich guten Geschichte, die hier von Joss Whedon (Buffy) erzählt wird, sind die Bilder absolut großartig. Sie sind nicht einfach nur gut oder gutes Handwerk, sondern wirklich großartig. John Cassaday liefert dank der Farbgebung von Laura Martins Bilder ab, wie es sie lange nicht mehr zu sehen gab. Die realistisch anmutenden Grafiken und die sehr ernsthafte Geschichte erschaffen ein regelrechtes Kino-Gefühl.

Ein wirklich genialer Comic-Band! 🙂

Comic Marktplatz

Filed under: Meldungen — Michael um 21:16

Comic MarktplatzFür Comic Fans und Sammler gibt es jetzt eine neue Internet-Adresse, die interessant für sie sein könnte. Unter www.comicmarktplatz.de findet sich jetzt eine gut organisierte Comicbörse zu den verschiedensten Themen, von A wie A.I. love you bis Z wie Zwischenfall.
Die Angebote sind vernünftig, nicht überzogen. Das System sorgt für eine Verifizierung seiner Mitglieder, um schwarze Schafe draußen zu halten. Ausführliche FAQs und Service-Angaben helfen sehr weiter. Andererseits ist die Hilfe nicht so dringend. Wer sich auf der Suche nach Comics bei ebay durchgewurschtelt hat, wird sich über die saubere Navigation im Comic Marktplatz freuen. Ein Blick wird sich für jeden Sammler lohnen. Von Neuware bis zu ganz alten Erscheinungen ist hier alles zu finden.

Sonntag, 03. Juli 2005

Batsie, mach weiter!

Filed under: Comics im Film — Michael um 16:40

Batman BeginsDer kleine Bruce tollt mit seiner Freundin Rachel über das Anwesen der Waynes. Die kleine Verfolgungsjagd führt Bruce über einen alten Brunnen. Die alten Bretter, die den Zugang abdecken, geben unter ihm nach. Der Junge stürzt hinab und begegnet dem Alptraum seines Lebens: Fledermäuse.
Kurze Zeit später. Bruce sieht sich zusammen mit seinen Eltern eine Oper. Die Aufführung erinnert ihn an sein Erlebnis mit den Fledermäusen. Ihm zuliebe verlassen die Waynes die Oper. In einer Seitenstraße werden Bruce’ Eltern von einem Straßenräuber erschossen. Fortan erzieht der getreue Butler Alfred (Michael Caine) den Jungen.

Und warum fallen wir, Master Bruce?
Damit wir auch lernen, wie man wieder aufsteht.

Zunächst scheint der Fall von Bruce (Christian Bale) jedoch endlos zu sein. Als der Mörder seiner Eltern freigelassen werden soll, ist er entschlossen, den Mann zu erschießen. Eine Killerin des berüchtigten Syndikatschefs von Gotham nimmt ihm die Arbeit ab. Der junge Mann lässt alles andere, was ihm noch lieb und teuer ist, hinter sich zurück. Immer tiefer dringt er in Asien in die dunklen Gefilde des Verbrechens vor. Dort schließlich, in einem schmutzigen Gefängnis, trifft er auf Ducard. Ducard schlägt ihm eine Änderung seines Lebens vor inmitten der Gemeinschaft der Schatten: unter der Führung Ra’s Al Ghuls.
Die Ausbildung verlangt Bruce alles ab. Ein Scheitern würde den Tod bedeuten. Ein Bestehen würde den Tod anderer Menschen fordern. Bruce verweigert diese letzte Prüfung. Sodann endet die Ausbildung im Kampf. Ra’s Al Ghul wird unter den Trümmern seines Hauses begraben. Ducard hingegen kann von Bruce in letzter Sekunde gerettet werden.

In Gotham hat sich alles verschlimmert. Die Umstände zwingen Bruce seinen wahren Charakter zu verschleiern, sehr zum Missfallen seiner alten Freundin Rachel (Katie Holmes), die inzwischen stellvertretende Staatsanwältin ist.
Bruce sucht sich Hilfe. Lucius Fox (Morgan Freeman), ein Wissenschaftler, der schon Bruce’ Vater kannte, hilft ihm mit technischen Gerätschaften von Wayne Enterprises aus, die es nie zur Serienreife brachten. Alfred hält weiter zum letzten Wayne der Familie und in Jim Gordon (Gary Oldman) findet Bruce wohl den letzten unbestechlichen Cop von Gotham.
Ausrüstung und Bat-Höhle sind zusammengestellt. Batman startet seinen Feldzug gegen das Böse. Aber mit einem Gegner wie Scarecrow (Cilian Murphy) hat er nicht gerechnet.

Nachdem Tim Burton seine Richtungsweisenden Verfilmungen Batman und Batmans Rückkehr mit Michael Keaton auf die Leinwand brachte, schien es lange Zeit, dass es zu keiner weiteren vernünftigen Verfilmung mehr kommen würde. Mit Batman Begins wurde ein vollkommener Neuanfang gewagt, düster wie die Versionen von Burton, aber auch realistischer im Stile von Spider-Man.

Christian Bale, der ehemalige American Psycho und The Machinist, gibt Bruce Wayne ein echtes Charaktergesicht. Die Rolle ist sehr stark an die Comic-Vorgaben angelehnt. Aber es ist, wie in vielen anderen Bereichen der Verfilmung, eine Anlehnung. Es hat Veränderungen gegeben, aber nicht dergestalt, dass es zu starken Verfremdungen gekommen wäre. Die aktuelle Verfilmung hat ihren ganz eigenen Stil und ihre ganz eigene Art entwickelt, den Kern des Batman-Themas zu erzählen. Er nimmt sich sehr zurück, was die Umwelt anbelangt. Gotham wirkt wie eine Stadt, die tatsächlich existieren könnte. Sämtliche technischen Details sind nicht mehr so weit hergeholt, wie es in manch anderer Verfilmung den Anschein hatte. Herausragend, ein heimlicher Star sozusagen, ist das Batmobil. In einer Szene beschreibt es ein Cop treffend als Panzer. Eine Kreuzung aus Tank und Hummer, dem ultimativen Geländewagen der us-amerikanischen Streitkräfte. Vergleicht man das Fahrzeug mit seinen Vorgängern, so wird auch der Unterschied deutlich, denn dieser Batman gegenüber seinen Vorläufern aufweist: Kraft.
Diese Eigenschaft, die Batman seit jeher auszeichnet (obwohl er über keinerlei Superkräfte verfügt), ist meiner Meinung nach in dieser Verfilmung am besten gelungen.

Was, eigentlich wie immer in den letzten Jahren, etwas nervt, sind die Kampfszenen. Sehr hektisch, viele Großaufnahmen, MTV-Schnitttechnik, wenn man es so nennen will. Es fehlt die Eleganz, wie sie in großen Klassikern wie Scaramouche, der galante Marquis vorgemacht wurden. Es stellt sich die Frage, warum Schauspieler in den verschiedensten Kampftechniken unterrichtet wurden, wenn ein hektischer Schnitt und in diesem Fall wirklich miese Kameraführung, sowieso ein ganz anderes Bild entwerfen.

Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Scarecrow, die Vogelscheuche alias Dr. Crane, kommt vielleicht etwas kurz. Das schadet aber nicht wirklich. Ich für meinen Teil fand diesen Batsie-Gegner nie besonders gelungen. Es lässt sich aber nicht leugnen, dass der Grusel-Effekt der Vogelscheuche gut getroffen ist. Sein Auftritt auf dem Pferd mit den flammenden Nüstern ist sehr beeindruckend.

Der Film lässt auf sehr gute Fortsetzungen hoffen (der Cliffhanger mit der Spielkarte des Jokers sagt einiges) und eine vielleicht ähnlich schöne Trilogie, wie sie bereits mit den Filmen um Spider-Man entsteht.

Fazit: TOP! 😀

Freitag, 01. Juli 2005

Wieder fleißig

Filed under: Selbst gemacht — Michael um 21:18

Der kleine KriegerSo, da war ich auch wieder fleißig (na, eigentlich war ich noch viel fleißiger, aber man soll ja nicht alles gleich verraten 😀 ). Jedenfalls geht die Arbeit an dem kleinen Comic-Prolog zum kleinen Krieger weiter. Eine Menge Arbeit habe ich da noch vor mir. Ich bin selbst gespannt, denn ich muss noch eine Stadtansicht aus der Vogelperspektive tuschen. Gar nicht so einfach. Vor allem, weil noch Bewohner zu sehen sein müssen. Mehr demnächst. 🙂
Bild aufrufen

Manga Talente 2006

Filed under: Meldungen — Michael um 20:05

Der größte Zeichenwettbewerb außerhalb Japans

Bereits zum fünften Mal finden die Manga-Talente statt und jedes Jahr wurde bisher ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Mittlerweile bekannte Künstler wie Christina Plaka, Nina Werner, Mio oder Anike Hage haben ihre Profizeichnerlaufbahn mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb begonnen.

Veranstalter: Leipziger Messe GmbH
Zusammenarbeit mit: Carlsen Verlag GmbH, Aniversum Dresden e.V., Kids Zone, RTL II
Schirmherrschaft: Botschafter von Japan in Deutschland
Zeitraum: 1. Juli 2005 bis 15. November 2005

Kategorien / Umfang / Thema:
Kategorie 1: Einzelbild (1 DIN-A4-Seite) / (bis 15 Jahre), Thema: Sport
Kategorie 2: Einzelbild (1 DIN-A4-Seite) / (ab 16 Jahren), Thema: Sport
Kategorie 3: Manga-Geschichte (8 DIN-A4-Seiten + 1 DIN-A4-Seite Cover) / (bis 15 Jahre), Thema: Highschool
Kategorie 4: Manga-Geschichte (16 DIN-A4-Seiten + 1 DIN-A4-Seite Cover) / (ab 16 Jahren), Thema: Highschool

Nominierungen: Insgesamt werden pro Kategorie 5 Teilnehmer nominiert, die persönlich und schriftlich informiert werden. Die Namen der Nominierten sowie die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 18. März 2006 in Leipzig.

Bedingungen:

  • alle Einsendungen müssen jugendfrei sein; also keine obszönen (vulgären, pornografischen, unanständigen, anstößigen, unmoralischen etc.) Ausdrücke, keine Gewalt zum Selbstzweck (keine Massaker, Metzeleien, Blutbäder o.ä.)
  • s/w oder in Farbe, japanische Leserichtung (wird von rechts nach links und von oben nach unten gelesen)
  • die Zeichnungen kommen grundsätzlich nur auf die Vorderseiten der DIN-A4-Blätter; auf alle Rückseiten kommt die persönliche Beschriftung (Name, Adresse,Telefonnummer, Alter)
  • es werden nur Geschichten mit exakt 8 bzw. 16 DIN-A4-Seiten + 1 DIN-A4-Seite Cover zugelassen
  • die Beiträge sind ausschließlich auf Papier einzuschicken; CDs werden nicht berücksichtigt
  • Geschichten sollten, müssen aber nicht abgeschlossen sein
  • Dojinshis sind erlaubt, eigene Kreativität wird allerdings höher bewertet
  • als Stichtag für die Altersbegrenzung gilt der Einsendeschluss am 15. November 2005, d.h. wer noch am 15. November 2005 16 Jahre alt wird, der kann an den Kategorien 2 und 4 teilnehmen
  • es ist ein Nachwuchs-Zeichenwettbewerb
  • wer in den vergangenen zwei Jahren bereits zweimal einen Preis (1. – 3. Platz) im Rahmen des Zeichenwettbewerbes Manga-Talente gewonnen hat, ist von der Teilnahme ausgeschlossen

Einsendeschluss: 15. November 2005 (Es gilt der Poststempel!)

Jury: Anne Berling (Carlsen Comics), Matthias Glaser (Kids Zone), Ive Gottschalk (Aniversum Dresden e.V.), Petra Borger (Manga-Zeichnerin und Preisträgerin 2005), Frank Nette (RTL II), Masashi Takahashi (Botschaft von Japan in Deutschland), Oliver Zille (Leipziger Buchmesse)

Preise: (jeweils für alle Kategorien:)

  • 1. Preis: 1 Zeichenbedarfs-Warenpaket gestiftet von COPIC (Wert: 500 Euro)
  • 2. Preis: 1 Zeichenbedarfs-Warenpaket, gestiftet von COPIC (Wert: 300 Euro)
  • 3. Preis: 1 Zeichenbedarfs-Warenpaket gestiftet von COPIC (Wert: 100 Euro)
  • 4. und 5. Preis: 1 Manga-Paket von Carlsen Comics (Wert 80,- €)
  • Die besten Arbeiten werden außerdem in einem Sonderheft des Carlsen Verlages veröffentlicht.

Nominierungen: Insgesamt werden pro Kategorie 3 Teilnehmer nominiert, die persönlich und schriftlich informiert werden. Die Namen der Nominierten sowie die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 18. März 2006 in Leipzig.

Preisvergabe: 18. März 2006, 16.00 Uhr, Halle 2 auf der Leipziger Buchmesse

Einsendungen an: Leipziger Messe GmbH, Kennwort: Manga-Talente 2006, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
Hotline: (03 41) 6 78-82 49

Carlsen Comics veröffentlicht die Beiträge!
Wie jedes Jahr wird es auch dieses Mal das Buch Manga-Talente 2006 geben. Darin werden nicht nur die Gewinner, sondern auch viele weitere der besten Beiträge aus allen Kategorien veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung Carlsen Verlag